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YWZ9-Elektrohydraulische Trommelbremsen der Serie 300/E50A

Funktionsprinzip der elektrohydraulischen Trommelbremsen der Serie YWZ9-300/E50A- Die Serie YWZ9-300/E50A übernimmt den Kernarbeitsmodus „elektrohydraulisches Lösen + Federbremsung“, der mit der Funktionslogik der Bremsen der Serie YWZ9 übereinstimmt (Zusammenfassungen 1, 3, 5). Es beruht auf der...

Beschreibung

Funktionsprinzip der elektrohydraulischen Trommelbremsen der Serie YWZ9-300/E50A

Die YWZ9-300/E50A-Serie übernimmt den Kernarbeitsmodus von„elektro-hydraulische Auslösung + Federbremsung“, was mit der Funktionslogik der Bremsen der YWZ9-Serie übereinstimmt (Zusammenfassungen 1, 3, 5). Es basiert auf dem koordinierten Betrieb des passenden elektrohydraulischen E50A-Triebwerks und internen mechanischen Komponenten, um zwei Schlüsselzustände zu realisieren: Bremsfreigabe (Gerätebetrieb) und Bremsbetätigung (Gerätestopp/Notfall), mit eingebauten adaptiven Hilfsmechanismen, um eine stabile Leistung sicherzustellen.

1. Bremsenfreigabe (Einschaltzustand für Gerätebetrieb)

Wenn die Host-Ausrüstung (z. B. Kräne, Förderbänder) gestartet werden muss, versorgt das Steuerungssystem das E50A-Triebwerk mit dreiphasigem 380-V-Wechselstrom, und der Freigabevorgang folgt drei Schritten der Energieumwandlung und Kraftübertragung:

Elektro-Hydraulische Energieumwandlung: Der Motor des Triebwerks treibt die interne Kreiselpumpe zum Rotieren an, saugt Hydrauliköl aus dem Öltank des Triebwerks an und setzt es unter Druck (im Einklang mit dem hydraulischen Druckaufbauprinzip in Zusammenfassung 2). Das unter hohem -Druck stehende Öl drückt den Kolben und die Schubstange des Triebwerks, sodass sie sich linear ausfahren.

Mechanische Kraftübertragung: Die ausgefahrene Schubstange wirkt auf den Hebelmechanismus der Bremse. Durch die kraftverstärkende Wirkung des Hebels überwindet dieser die Vorspannkraft der Hauptdruckfeder der Bremse (Zusammenfassung 5) und treibt die beiden symmetrischen Bremsarme dazu, nach außen zu schwingen.

Ausführung der Bremsenfreigabe: Die nach außen schwingenden Bremsarme treiben die Bremsbacken (mit asbestfreien Reibbelägen) an, um sie von der Bremstrommel mit 300 mm{3}}Durchmesser zu trennen. Der Spalt zwischen Belag und Trommel wird auf dem Standardwert von 1,0 mm (gemäß den technischen Parametern der Bremse) gehalten, sodass beim Betrieb der Anlage keine Reibung zwischen Belag und Trommel entsteht. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bremse vollständig gelöst und die Host-Ausrüstung kann normal laufen.

2. Bremsbetätigung (Strom-Aus-Zustand für Gerätestopp/Notfall)

Wenn das Gerät normal anhalten muss oder ein Stromausfall auftritt, verliert das E50A-Triebwerk seine Leistung und das System schaltet auf federgetriebenes Bremsen um, um dies zu erreichenAusfall-sicherer Schutz(Der in den Zusammenfassungen 1, 3, 5 hervorgehobene Hauptvorteil):

Verschwinden des hydraulischen Drucks: Der Motor des Triebwerks hört auf zu laufen, die Kreiselpumpe baut keinen Druck mehr auf und der hydraulische Druck im Ölkreislauf baut sich schnell ab. Die Schubstange des Triebwerks zieht sich unter der Rückstellkraft seiner inneren kleinen Feder zurück (Zusammenfassung 2).

Federkraftbetriebene Bremse: Wenn die Schubstange zurückgezogen wird, wird die Belastung des Hebelmechanismus der Bremse aufgehoben. Die vorgespannte Hauptfeder prallt sofort zurück, erzeugt eine große Klemmkraft und zieht die beiden Bremsarme nach innen (Zusammenfassung 1).

Implementierung der Reibungsbremsung: Die nach innen schwingenden Bremsarme drücken die Reibbeläge fest an die Außenfläche der rotierenden Bremstrommel. Gemäß dem Reibungsbremsprinzip (Zusammenfassung 5) erzeugt der Kontakt zwischen Belag und Trommel eine tangentiale Reibungskraft, die die kinetische Energie des Geräts in Wärmeenergie umwandelt (die an die Luft abgegeben wird). Diese Reibungskraft erzeugt ein Bremsdrehmoment von 400–630 N·m (Nenndrehmomentbereich der Bremse) und zwingt die Bremstrommel und die Antriebswelle des angeschlossenen Geräts dazu, die Drehung schnell zu stoppen. Die gesamte Bremsreaktionszeit beträgt höchstens 0,6 Sekunden und erfüllt damit die Sicherheitsanforderungen für Notfälle.

3. Zusätzlicher adaptiver Anpassungsmechanismus

Um eine stabile Bremsleistung bei Langzeitgebrauch aufrechtzuerhalten, ist der YWZ9-300/E50A mit zwei wichtigen adaptiven Funktionen ausgestattet, die mit dem in den Zusammenfassungen 1 und 3 beschriebenen Design der Bremsen der YWZ-Serie übereinstimmen:

Automatischer Belagverschleißausgleich: Bei wiederholtem Bremsen verschleißt der Reibbelag allmählich, was zu einer Vergrößerung des Belag-Trommelspalts führt. Zu diesem Zeitpunkt wird die eingebaute-mechanische Kompensationsvorrichtung (optional, je nach Bedarf des Benutzers) ausgelöst: Wenn die Bremsarme beim Bremsen nach innen schwingen, greifen der Ratschen- und Sperrklinkenmechanismus der Kompensationsvorrichtung ein und verlängern automatisch die Länge der Bremsbacken-Verbindungsstange. Dadurch wird der Belagtrommelspalt auf den Standardwert von 1,0 mm zurückgesetzt, wodurch ein verringertes Bremsmoment aufgrund übermäßiger Lücken vermieden und die Notwendigkeit einer häufigen manuellen Einstellung entfällt.

Manuelles Release-Backup: Für Situationen, in denen das Triebwerk ausfällt und die Bremse nicht elektrisch gelöst werden kann, kann die Bremse mit einer manuellen Lösevorrichtung ausgestattet werden (optional). Durch Drehen des manuellen Entriegelungsgriffs wird der Hebelmechanismus gezwungen, die Hauptfederkraft zu überwinden, wodurch die Auskleidung von der Trommel getrennt wird-um die Wartung der Ausrüstung oder eine Notbewegung zu gewährleisten (Zusammenfassung 1).

Kernvorteil des Arbeitsprinzips: Fail-Safe Design

Das wichtigste Merkmal dieses Arbeitsprinzips ist seineausfall-sichere Natur(Zusammenfassungen 1, 3, 5). In jeder ungewöhnlichen Situation (Stromausfall, Fehlfunktion des Triebwerks, Ausfall des Steuersystems) ist die Bremse nicht auf externe elektrische oder hydraulische Energie angewiesen. Stattdessen wird die Trommel mithilfe der mechanischen Kraft der Hauptfeder automatisch festgeklemmt, um eine Bremsung zu bewirken, wodurch ein Verrutschen der Ausrüstung, ein Durchgehen oder andere Sicherheitsunfälle grundsätzlich verhindert werden. Dies ist besonders wichtig für Geräte mittlerer Belastung wie Kräne und Förderbänder, die eine hohe Betriebssicherheit erfordern.

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