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DYTZW700-S/110 SERIE Elektrohydraulischer Schieber
Der elektrohydraulische Schieber DYTZW700-S/110 ist ein integrierter Linearantrieb, der Motor, Hydraulikpumpe, Zylinder und Steuerventilblock kombiniert und für industrielle Anwendungen entwickelt wurde, die mittleren Schub und präzise Positionierung erfordern. Es wird häufig in der Torsteuerung, Materialhandhabung und Bremsen eingesetzt.
Beschreibung
DerDYTZW700-S/110 elektrohydraulischer Schieberist ein integrierter Linearantrieb, der Motor, Hydraulikpumpe, Zylinder und Steuerventilblock kombiniert und für industrielle Anwendungen entwickelt wurde, die mittlere Schubkraft und präzise Positionierung erfordern. Es wird häufig in Torsteuerungs-, Materialhandhabungs- und Bremssystemen in den Bereichen Metallurgie, Energie und Wasserwirtschaft eingesetzt. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der Spezifikationen, des Aufbaus, des Betriebs, der Wartung und der Fehlerbehebung.
Grundlegende technische Spezifikationen
| Parameter | Wert | Notizen |
|---|---|---|
| Bewerteter Schub | 7000 N (700 kgf) | Standard für DYTZW700 |
| Bewertete Zugkraft | 5100 N (510 kgf) | Typisch für diese Serie |
| Nenngeschwindigkeit (Push/Pull) | 110 mm/s / 140 mm/s | Schubgeschwindigkeit mit 110 mm/s angegeben |
| Schlaganfall (S) | Anpassbar (50–1500 mm) | „S“ bezeichnet die Hublänge |
| Motor | Y90S-4, 1,1 kW, 3-phasiger Wechselstrom 380 V/50 Hz | Schutzart IP54 |
| Hydrauliköl | Verschleißschutz-Hydrauliköl ISO VG46 | Betriebstemperatur: -25 Grad bis +50 Grad |
| Schutzfunktionen | Hydraulische Verriegelung (selbst-hemmend), Überlastschutz | Sicherheit bei Stromausfall |
| Montage | Flansch/Fuß/Gabelkopf | Vielfältige Installationsmöglichkeiten |
Strukturelle Merkmale
Integriertes Design
Keine externen Hydraulikleitungen; Alle Komponenten (Motor, Pumpe, Zylinder, Ventilblock) sind in einem abgedichteten Stahlgehäuse untergebracht, wodurch das Risiko von Leckagen und Kontaminationen verringert wird.
Ausgestattet mit einer transparenten Ölstandsanzeige und einer Ablassschraube für eine einfache Wartung.
Hydraulische Verriegelung (selbst-verriegelnd)
Die eingebaute hydraulische Sperre (Rückschlagventil) hält die Schubstange im ausgeschalteten Zustand in Position, verhindert so unbeabsichtigte Bewegungen und erhöht die Sicherheit.
Steuerventilblock
Beinhaltet ein Überlaufventil (Überlastschutz), ein Geschwindigkeitsregelventil (einstellbare Druck-/Zuggeschwindigkeit) und Rückschlagventile für einen stabilen Betrieb.
Dichtungssystem
Hochleistungs-Öldichtungen (Nitrilkautschuk oder FKM) an Kolbenstange und Zylinder zur Minimierung von Leckagen und zur Verlängerung der Lebensdauer.
Funktionsprinzip
Erweiterung (Push)
Der Motor treibt die Hydraulikpumpe an, um Drucköl zu erzeugen, das durch den Steuerventilblock in die stangenlose Kammer des Zylinders fließt.
Der hydraulische Druck drückt den Kolben und die Stange nach außen und bewirkt so die Schubwirkung. Die hydraulische Verriegelung gewährleistet die Beibehaltung der Position bei Stromausfall.
Rückzug (Ziehen)
Die umgekehrte Motordrehung kehrt den Ölfluss um und leitet den Druck auf die Stangenkammer.
Der Kolben und die Stange ziehen sich unter hydraulischer Kraft zurück, wobei die Rückstellfeder das Zurücksetzen unterstützt (sofern zutreffend).
Selbst-Sperrend
Die hydraulische Sperre greift automatisch ein, wenn der Motor stoppt, und arretiert die Stange, um ein Abdriften zu verhindern.
Wartungsrichtlinien
1. Tägliche Inspektion (5–10 Minuten/Schicht)
Ölstand und -qualität: Stellen Sie sicher, dass sich das Öl zwischen den MAX/MIN-Markierungen befindet; Auf Verfärbungen oder Verunreinigungen prüfen (bei Trübung ersetzen).
Leckage: Überprüfen Sie die Stange, die Endabdeckung und die Ablassschraube auf Öltropfen.
Mechanische Bewegung: Stabbewegung manuell testen, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten (kein Blockieren).
Elektrische Prüfung: Motorkabel/-klemmen auf Verschleiß prüfen; Überprüfen Sie die Erdung und achten Sie auf ungewöhnliche Geräusche während des Betriebs.
2. Regelmäßige Wartung
| Intervall | Aufgaben | Einzelheiten |
|---|---|---|
| 1 Monat | Schmierung und Befestigungselemente | Tragen Sie Lithium-fett auf die Stange und die Gelenke auf. Befestigungsschrauben festziehen (Drehmoment: 25–30 N·m). |
| 3 Monate | Ölwechsel und Entlüftung | Altes Öl ablassen, mit sauberem ISO VG46-Öl spülen, auf MAX auffüllen; Entlüften Sie, indem Sie den Strom drei- bis fünfmal aus- und wieder einschalten. |
| 6 Monate | Ventilblock und Filter | Reinigen oder ersetzen Sie den Ölfilter; Überprüfen Sie den Ventilblock auf Undichtigkeiten oder Verstopfungen. |
| 12 Monate | Überholung | Ersetzen Sie die Dichtungen, prüfen Sie den Kolben/Zylinder auf Verschleiß, testen Sie die Funktionalität der hydraulischen Verriegelung und kalibrieren Sie den Schub. |
3. Besondere Umgebungswartung
Hoher Staub: Installieren Sie eine Staubschutzhülle. Ölwechselintervalle auf 2 Monate verkürzen.
Niedrige Temperatur: Verwenden Sie ISO VG32-Niedrigtemperaturöl; Vor dem Betrieb 5–10 Minuten vorheizen.
Küste/Salz-Nebel: Monatlich eine Rostschutzbeschichtung auftragen; Verwenden Sie Befestigungselemente aus Edelstahl.
Häufige Fehler und Lösungen
| Fehler | Mögliche Ursachen | Lösungen |
|---|---|---|
| Stange lässt sich nicht ausfahren | Niedriger Ölstand, Motorschaden, Pumpenverstopfung | Öl nachfüllen; Motorisolierung prüfen (größer oder gleich 1 MΩ); Pumpenlaufrad reinigen/ersetzen. |
| Unzureichender Schub | Luft im System, Ölverschmutzung, verschlissene Kolbendichtungen | Zapfluft; Öl ersetzen; Dichtungen prüfen und austauschen. |
| Stangendrift (keine Selbst-hemmung) | Ausfall der hydraulischen Verriegelung, Ventilblockleckage | Hydrauliksperre prüfen/ersetzen; Ventilblock reparieren. |
| Motorüberhitzung | Überschreitung der Einschaltdauer, blockierte Belüftung | Zyklenfrequenz reduzieren; Motorentlüftungen reinigen. |
Sicherheitsvorkehrungen
Sperrung-Tagout: Unterbrechen Sie vor Wartungsarbeiten die Stromversorgung und hängen Sie Warnschilder auf, um ein versehentliches Anlaufen zu verhindern.
Ölkompatibilität: Verwenden Sie nur empfohlenes ISO VG46-Öl; Vermeiden Sie das Mischen von Marken/Typen.
Vermeiden Sie Überlastung: Überschreiten Sie nicht die Nennkraft (7000 N), um Schäden an der Pumpe oder dem Zylinder zu vermeiden.
Erdung: Sorgen Sie für eine zuverlässige Erdung des Motors, um Stromschläge zu vermeiden.
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